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Als Führungskraft mit PIRATE Principles  die Basis für eine agile Teamkultur legen

In Workshops und vor allem in Führungskräfteentwicklungsprogrammen werde ich immer wieder gebeten, konkret zu beschreiben, was denn unter agiler Führung zu verstehen sei. In diesem Blog habe ich bereits vor einiger Zeit versucht, die agile Führungskraft metaphorisch als Piratenkapitän zu charakterisieren – als jemanden, der auf die Selbstorganisation des eigenen Teams vertraut und konsequent Selbstverantwortung an die „Besatzung“ delegiert. Da diese Metapher oft als zu wenig griffig empfunden wird, möchte ich mein Bild von den Grundlagen agiler Führung weiter konkretisieren. Dabei bleibe ich (augenzwinkernd) in der Bildsprache der Freibeuterei und formuliere im Folgenden sechs PIRATE Principles; die Anfangsbuchstaben der jeweils im Fokus stehenden Worte bilden zusammen das Wort „PIRATE“.

P wie Purpose

Als agile Führungskraft sorge ich dafür, dass mein Team um den Sinn und das Warum seines Tuns weiß.

I wie Impediments

Als agile Führungskraft sorge ich dafür, dass Hürden, die meinem Team im Wege stehen, schnellstmöglich aus dem Weg geräumt werden.

R wie Retrospective

Als agile Führungskraft sorge ich dafür, dass mein Team sich regelmäßig ganzheitlich reflektiert, Feedback gibt und Verbesserungspotenziale identifiziert.

A wie Autonomy

Als agile Führungskraft sorge ich dafür, dass wo immer möglich Freiraum geschaffen wird und Selbstorganisation wirken kann.

T wie Trust

Als agile Führungskraft sorge ich dafür, dass in meinem Team eine Kultur der Wertschätzung, des Respekts und der gegenseitigen Augenhöhe herrscht.

E wie Energy

Als agile Führungskraft sorge ich dafür, dass sich mein Team als leistungsfähig erlebt und Spannungen konstruktiv integriert werden.

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