Die verdeckten Spielregeln der Veränderung

Organisationsethnologische Perspektiven auf Change Management und Unternehmenskultur

(2015, Lit-Verlag, hrsg. gemeinsam mit Susanne Spülbeck)

Erfolgreiches Change Management scheitert immer wieder an der gleichen Stelle: den verborgenen Spielregeln der Unternehmenskultur. Den Entscheidern sind sie nicht bekannt, sie steuern das Unternehmen im Blindflug, ohne Radar oder Kompass. Das Ergebnis: Bruchlandung statt Aufwind. Die Autoren dieses Bandes loten das Potenzial der ethnologischen Perspektive in der Wirtschaftswelt aus. Praxisnah zeigen sie, wie Wandel mit (und nicht gegen) Menschen gestaltet werden kann, wenn die kulturelle Landkarte eines Unternehmens zur Grundlage von erfolgreichem Change Management wird.

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Ethnologische Studien

Welten Wanderer: Über die kulturelle Souveränität siebenbürgischer Zigeuner und den Einfluß des Pfingstchristentums

(2007, Ergon-Verlag)

Wie kann eine Minderheit ihre Diversität bewahren? Wie gelingen interkulturelle Begegnungen? Welches sind die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren eines radikalen Kulturwandels?… Das Buch „Welten Wanderer“ entstand nach mehreren längeren Feldforschungsaufenthalten in Rumänien. Im Dialog mit Philosophie und Kulturtheorie untersucht diese Ethnographie die vielfältigen ökonomischen, sozialen, religiösen und diskursiven interethnischen Beziehungen zwischen Roma und anderen ethnischen Gruppen bzw. der pfingstchristlichen Mission.

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Masken Gewalten: Das Klausentreiben – ein Winterbrauch im Allgäu

(2004, Leipziger Universitätsverlag)

Was bringt Menschen dazu, sich Jahr für Jahr einer rituellen Grenzerfahrung auszusetzen? In diesem Buch erklärt der Autor – indem er genau hinschaut, den Menschen gut zuhört, ihre Erlebnisse durch Mitmachen teilt und Gehörtes und Erlebtes in einen philosophischen und theoretischen Kontext setzt – den Sinn von scheinbar Sinnlosem.

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Roma-/Zigeunerkulturen in neuen Perspektiven: Romani/Gypsy Cultures in New Perspectives

(2008, Leipziger Universitätsverlag, hrsg. gemeinsam mit Fabian Jacobs)

Menschen knüpfen die verschiedensten Beziehungen, halten ihre Kulturen stets in Bewegung und schaffen sich immer auch Refugien der Vielfalt. Das Buch dokumentiert am Beispiel der Roma/Zigeuner das Innovationspotential, welches eine Beschäftigung mit Diversität, interkulturellen Situationen und Minderheiten in sich birgt. Es fordert damit ein neues Verständnis von Kultur als vielfältigem, Grenzen überwindenden Prozess.

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Angaben zu Artikeln in Fachzeitschriften und Beiträgen in Sammelbänden auf Nachfrage lieferbar.